Depression – die Volkskrankheit!
Montag, Oktober 18th, 2010Als eine Depression nennt man eine physische Niedergeschlagenheit, die sehr lange anhält, also mindestens zwei Wochen lang. Dabei entstehen bei Menschen Kernsymptome wie Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, verminderter Antrieb und Freudlosigkeit. Außerdem gehören Ängste, Selbstzweifel, Schlaf- und Konzentrationsstörungen auch zu den weiteren Krankheitszeichen. Die Depression sollte von einem Hausarzt erkannt werden, dies wird jedoch häufig erst von einem psychologischen Psychotherapeuten oder Psychiater sichergestellt. Zur Behandlung von Depressionen werden Antidepressiva eingesetzt, aber erst dann, wenn die mögliche Ursache festgestellt wurde.
Eine zusätzliche Möglichkeit für Mütter ist die Physiotherapie bei Wochenbettdepressionen. Oftmals wird eine Depression nicht gleich als eine solche erkannt, da sie durch eine andere Erkrankung überdeckt wird. Laut dem Bundesgesundheitsministerium sind in etwa 4 Millionen Deutsche von einer Depression betroffen. Man kann die Zahl der Betroffenen nie genau nennen, da viele Depressionen einfach unerkannt bleiben oder viele es nicht zugeben, dass sie depressiv sind und zum Arzt gehen, was meist die Männer betrifft, obwohl es wirklich jeden treffen kann.
Man unterscheidet viele verschiedene Arten von Depressionen. Es gibt die endogenen Depressionen, die durch veränderte Stoffwechselvorgänge im Gehirn entstehen. Desweiteren gibt es eine neurotische Depression, die umgangssprachlich Erschöpfungsdepression genannt wird und diese entsteht durch eine länger andauernde belastende Erfahrung im Leben. Die reaktive Depression ist eine Reaktion auf ein aktuell stark belastendes Ereignis.
Die bekannteste Depression ist die Winterdepression, welche wie der Name schon sagt, im Winter auftritt, deren Ursache das mangelnde Sonnenlicht ist. Viele Menschen leiden besonders unter unipolaren Depressionen. Bei dieser Depression durchleiden die Menschen richtige Höhen und Tiefen. Wenn diese Menschen eine Tiefe durchlitten haben, geht es ihnen wieder gut. Viele Frauen haben während ihrer Schwangerschaft die Schwangerschaftsdepression oder nach der Geburt ihres Kindes, die Wochenbettdepression.
Bei sehr schweren Depressionen mit Suizidgefahr wird sehr oft die Physiotherapie eingesetzt. Physiotherapie heißt Kurzwellen Physiotherapie oder auch Elektrokrampftherapie. Früher nannte es man schlicht und einfach Elektroschocktherapie, was aber sehr hart klingt. Hier wird bei einem narkotisierten Patienten durch elektrischen Strom eine Art epileptischer Anfall ausgelöst. Diese Methode ist eine der wirksamsten Therapieformen.