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Akupunktur – Heilen mit Nadeln

Donnerstag, Juni 3rd, 2010

Was man bei der Ausbildung zum Heilpraktiker alles lernt, was Akupunktur eigentlich ist und welche weiteren Formen der Akupunktur es noch so gibt.

Wenn man eine Ausbildung zum Heilpraktiker absolviert, lernt man viele Dinge. Eines der interessantesten Gebiete der Ausbildung zum Heilpraktiker ist die Akupunktur. Akupunktur ist die wohl bekannteste Heilmethode aus der traditionellen chinesischen Medizin. Weitere Heilmethoden aus der traditionellen chinesischen Medizin sind die Kräutertherapie, Tuina Massage, die Moxibustion, Tai Chi, Qi Gong und auch die Ernährungstherapie und Ernährungsberatung.

Akupunktur – was ist das?

Bei der Akupunktur werden Akupunkturpunkte mit kleinen Nadeln gestochen. Diese Akupunkturpunkte sind über den ganzen Körper verteilt und liegen auf so genannten Energiebahnen des Körpers. Durch diese Energiebahnen, die auch Meridiane genannt werden fließt das Qi, die körpereigene Energie. Festgelegt wurden die einzelnen Akupunkturpunkte durch Erfahrungswerte der traditionellen chinesischen Medizin. Zwar wird die traditionelle chinesische Medizin och nicht so anerkannt wie die Schulmedizin, aber auch die Weltgesundheitsorganisation hat schon über 100 Krankheitsbilder in einer Liste erstellt, bei denen die Akupunktur hilft und auch die Krankenkasse die Kosten in vielen Fällen übernimmt.

Es gibt unterschiedliche Nadeln für die einzelnen Anwendungen. Sie werden teilweise auch aus ganz unterschiedlichen Materialien hergestellt und haben auch eine unterschiedliche Länge. Im Normalfall werden für die Akupunktur Einwegnadeln aus Edelstahl verwendet. In früheren Zeiten wurden für die Akupunktur Nadeln aus Gold und Silber verwendet, was aber heut nicht mehr gemacht wird.

Weitere Formen der Akupunktur

Neben der normalen Akupunktur lernt man bei der Ausbildung zum Heilpraktiker auch modernere Formen der Akupunktur. Es gibt nämlich nicht nur die Akupunktur mit Nadeln, sondern auch Laserakupunktur, bei der die Akupunkturpunkte mit einem Laser stimuliert werden oder auch die Elektroakupunktur. Bei der Elektroakupunktur werden die Akupunkturpunkte mit Hilfe von Strom und Elektroden stimuliert.

Die Ohrakupunktur

Da in der Ohrmuschel sehr viele Nervenenden liegen ist die Ohrakupunktur ein absoluter Klassiker in der Akupunktur. Die einzelnen Nervenendungen sind sozusagen Repräsentanten für die inneren Organe. Jeder der Akupunkturpunkte im Ohr ist durch das menschliche Gehirn mit einem inneren Organ verbunden. Über die Nadelung der verschiedenen Ohrakupunkturpunkte kann man als Heilpraktiker auch ganze Körperbereiche beeinflussen.

Bei welchen Erkrankungen wirkt Akupunktur besonders gut?

Besonders gut wirkt Akupunktur bei Migränekopfschmerzen, Kopfschmerzen und bei chronischen Erkrankungen. Aber insgesamt gibt es bis zu 100 Krankheitsbilder, bei denen die Akupunktur oftmals besser wirkt, als die herkömmliche Behandlung durch die Schulmedizin.

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